Autor: Dipl.-Des. Christoph Kulle
Hier finden Sie zentrale Fachbegriffe aus klassischer Gestaltung, Markenkommunikation und bewegter visueller Sprache.
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ACES ist ein Farbmanagement-Standard der Filmindustrie, der sicherstellt dass Farben über verschiedene Software, Hardware und Ausgabegeräte konsistent aussehen. In der hochwertigen CGI-Produktion ist ACES der Standard, wenn Farbwirkung und Qualitätskonsistenz über den gesamten Workflow kontrolliert werden sollen – nicht erst am Ende.
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Alignment beschreibt die saubere Ausrichtung von Texten, Bildern, Linien und Flächen entlang gemeinsamer Achsen. Gute Gestaltung wirkt dadurch ruhiger, präziser und professioneller, weil Elemente nicht zufällig im Raum stehen, sondern sichtbar zusammengehören.
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Anmutung beschreibt den emotionalen Ersteindruck eines visuellen Auftritts. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Typografie, Farbe, Bildwelt, Materialität und Rhythmus und entscheidet oft schon in wenigen Sekunden, ob etwas hochwertig, sachlich, verspielt oder markant wirkt.
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Architekturvisualisierung macht geplante Gebäude, Räume und Freianlagen vor ihrer Realisierung erfahrbar. Sie ist weit mehr als ein fotorealistisches Bild – sie trifft Entscheidungen darüber, welche Qualitäten gezeigt werden, welche Atmosphäre vermittelt wird und was ein Betrachter verstehen oder fühlen soll. Software liefert heute ansehnliche Renderings. Was sie nicht liefert: das Urteil darüber, was ein Bild eigentlich zeigen muss.
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Art Direction führt die visuelle Linie eines Projekts und übersetzt eine Idee in konkrete gestalterische Entscheidungen. Dazu gehören Bildsprache, Komposition, Tonalität, Referenzen, Casting, Styling und die Frage, wie eine Marke oder Kampagne am Ende wiedererkennbar wirkt.
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Ein Art Director verantwortet die visuelle Richtung eines Projekts oder einer Kampagne und trifft Entscheidungen über Bildsprache, Komposition, Tonalität und Ästhetik. Die Rolle liegt zwischen Konzept und Umsetzung: Art Direction führt gestalterische Prozesse so, dass alle Einzelelemente erkennbar aus einer gemeinsamen Idee entstehen.
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Ein Bildkonzept definiert, welche Motive, Perspektiven, Situationen und Stimmungen in einer Kommunikation gezeigt werden sollen. Es schafft damit die inhaltliche und visuelle Leitplanke für Fotografie, Film, Illustration oder Motion und sorgt dafür, dass eine Bildwelt nicht beliebig, sondern zielgerichtet wirkt.
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Eine Bildmarke ist ein rein grafisches Zeichen, das ohne ausgeschriebenen Namen funktionieren kann. Sie muss formal stark genug sein, um Wiedererkennung aufzubauen, und gewinnt ihren Wert vor allem durch konsistente Anwendung über alle Medien hinweg.
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Bildredaktion bedeutet, Bilder nicht nur zu sammeln, sondern bewusst auszuwählen, zu ordnen und aufeinander abzustimmen. Gerade in Editorials, Markenauftritten und Pitch Decks entscheidet diese Auswahl darüber, ob aus einzelnen Motiven eine stringente Geschichte entsteht.
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Bildsprache ist der gesamte visuelle Eindruck, den ein Auftritt hinterlässt – bevor ein einziges Wort gelesen wurde. Nicht nur Fotos oder Illustrationen, sondern Farbe, Typografie, Komposition, Weißraum, Proportionen und das Verhältnis zwischen dem, was gezeigt wird, und dem, was wegbleibt. All das kommuniziert. Ob gewollt oder nicht.
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Ein Brand Book dokumentiert die gestalterischen und inhaltlichen Grundlagen einer Marke. Es beschreibt nicht nur Logo, Farben und Schriften, sondern oft auch Haltung, Bildprinzipien, Tonalität und Anwendungsbeispiele für unterschiedliche Medien.
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Die Brand Story ist die erzählerische Klammer einer Marke und verbindet Haltung, Angebot und visuelle Sprache zu einer nachvollziehbaren Erzählung. Sie hilft dabei, Inhalte nicht nur zu erklären, sondern emotional aufzuladen und für unterschiedliche Formate konsistent anschlussfähig zu machen.
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Branding umfasst den bewussten Aufbau und die Pflege einer Marke über alle Berührungspunkte hinweg. Es verbindet strategische, sprachliche und gestalterische Mittel so, dass Wiedererkennung entsteht und eine Marke langfristig als unverwechselbar wahrgenommen wird.
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Eine Branding-Agentur entwickelt Markenidentitäten – von der strategischen Positionierung über Namen und Wort-Bild-Marke bis zum vollständigen visuellen System. Der Schwerpunkt liegt auf Wiedererkennbarkeit, Konsistenz und dem Aufbau einer Marke über alle Berührungspunkte hinweg.
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Ein Color Script plant die Abfolge von Farbstimmungen innerhalb einer Geschichte, eines Films oder einer Motion-Sequenz. Es zeigt früh, wie Emotion, Spannung und Dramaturgie über Farbe geführt werden und macht damit die visuelle Entwicklung eines Projekts besser steuerbar.
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Compositing fügt Einzelelemente – Fotografien, CGI, Grafiken, Typografie – zu einem stimmigen Bild zusammen. Entscheidend ist dabei nicht das technische Zusammenfügen, sondern dass Licht, Tiefe, Farbwelt und Kontext so zusammenspielen, dass das Ergebnis visuell plausibel und markenstark wirkt.
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Corporate Design ist das visuelle System einer Marke oder eines Unternehmens. Es umfasst Typografie, Farben, Raster, Bildprinzipien, Zeichen und Anwendungen und sorgt dafür, dass aus einzelnen Medien ein konsistenter und professioneller Gesamtauftritt entsteht.
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Corporate Identity beschreibt die Identität eines Unternehmens als Ganzes und damit mehr als nur die sichtbare Gestaltung. Sie verbindet Haltung, Verhalten, Sprache und Erscheinungsbild zu einem klaren Gesamtbild, das intern Orientierung gibt und extern Wiedererkennung schafft.
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Creative Direction beschreibt die übergeordnete inhaltliche und gestalterische Führung eines Projekts oder einer Kampagne. Sie verbindet Strategie, Erzählidee und visuelle Umsetzung, damit alle Einzelmaßnahmen dieselbe Haltung und dieselbe Richtung transportieren.
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Ein Creative Director trägt die übergeordnete inhaltliche und gestalterische Verantwortung für ein Projekt, eine Marke oder eine Kampagne. Die Rolle verbindet strategisches Denken mit gestalterischem Urteil – und stellt sicher dass Aussage, Bildsprache, Tonalität und Umsetzung in dieselbe Richtung weisen.
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Eine Designagentur entwickelt und gestaltet visuelle Kommunikation für unterschiedliche Medien und Aufgaben – von Corporate Design über Editorial bis zu digitalen Auftritten. Je nach Ausrichtung liegt der Schwerpunkt auf konzeptioneller Entwicklung, auf Systemgestaltung oder auf der Umsetzung konkreter Medien.
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Editorial Design gestaltet längere Inhalte so, dass Lesen, Navigieren und visuelles Verstehen möglich werden. Typografie, Bildrhythmus, Weißraum, Hierarchie und Doppelseitenlogik arbeiten hier zusammen, damit Inhalt nicht nur schön aussieht, sondern klar geführt wird.
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Ein Einstiegsmotiv ist das erste starke Bild, mit dem ein Thema, eine Kampagne oder eine Präsentation eröffnet wird. Es muss sofort Haltung zeigen, Aufmerksamkeit aufbauen und den visuellen Ton für alles setzen, was danach folgt.
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Farbpsychologie beschreibt die Wirkung von Farben auf Wahrnehmung, Bewertung und Verhalten. Sie ist kein Regelwerk, aber ein wichtiges Fundament für Entscheidungen über Farbwelt und Farbklima – besonders dort, wo Vertrauen, Kompetenz oder Qualität visuell vermittelt werden sollen, ohne erklärt werden zu müssen.
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Die Farbwelt definiert den tonalen Rahmen eines visuellen Auftritts und beeinflusst, wie markant, warm, technisch oder kulturell codiert eine Marke erscheint. Sie wirkt nicht nur dekorativ, sondern ordnet Inhalte, schafft Wiedererkennung und stabilisiert die emotionale Haltung eines Designs.
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Formensprache beschreibt, welche geometrischen oder organischen Grundformen in einer Gestaltung wiederkehren und wie sie zusammenwirken. Sie prägt stark, ob ein Auftritt eher technisch, weich, reduziert, klassisch oder expressiv wahrgenommen wird.
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Gestaltungsprinzipien sind grundlegende Regeln wie Kontrast, Nähe, Wiederholung, Ausrichtung oder Balance. Sie helfen dabei, Entwürfe nicht nur intuitiv, sondern nachvollziehbar zu strukturieren und visuelle Entscheidungen klar begründen zu können.
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Ein Grafiker setzt gestalterische Konzepte handwerklich um – er übersetzt Vorgaben in Layouts, Druckdaten, Animationen oder digitale Formate. Die Rolle erfordert technische Präzision und Produktionserfahrung. Konzeptionelle Entscheidungen über Aussage, Struktur und Bildsprache liegen in der Regel nicht im Aufgabenbereich.
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Ein Grid System ist die systematische Weiterentwicklung des Rasters für unterschiedliche Formate und Anwendungen. Es hilft dabei, Print, Präsentation und digitale Flächen nach denselben Proportions- und Ausrichtungsprinzipien zu organisieren.
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Die Hausfarbe ist eine zentrale Wiedererkennungsfarbe im Markenauftritt. Sie wird gezielt und konsistent eingesetzt, damit Medien, Beschilderung, Präsentationen und digitale Anwendungen auch ohne Logo sofort einer Marke zugeordnet werden können.
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Die Hausschrift ist die fest definierte Schriftfamilie einer Marke oder eines Unternehmens. Sie sorgt dafür, dass Texte über verschiedene Medien hinweg denselben Charakter behalten und der Auftritt nicht schon auf typografischer Ebene auseinanderfällt.
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Ein Kampagnenmotiv ist ein zentrales Bild oder eine zentrale Gestaltungseinheit, die eine Kampagne sichtbar zusammenhält. Es muss eigenständig stark funktionieren und gleichzeitig so angelegt sein, dass Varianten, Formate und Folgemotive trotzdem erkennbar aus derselben Idee heraus entstehen.
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Ein Key Visual ist das zentrale Leitbild einer Kampagne, Marke oder Präsentation. Es verdichtet die Kernaussage in einem wiedererkennbaren Motiv und gibt damit die visuelle Richtung für Folgeseiten, Animationen, Anzeigen oder Social Assets vor.
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Kinetic Typography bezeichnet bewegte Typografie, bei der Schrift nicht nur Information trägt, sondern selbst zum visuellen Ereignis wird. Gerade im Motion Branding kann damit Haltung, Rhythmus und Markencharakter sehr direkt erfahrbar gemacht werden.
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Kommunikationsdesigner entwickeln visuelle Lösungen für Marken, Inhalte und Medien über unterschiedliche Kanäle hinweg. Die Rolle verbindet konzeptionelles Denken, Gestaltung und Produktionsverständnis, damit Botschaften nicht nur schön aussehen, sondern klar, wirksam und markengerecht vermittelt werden.
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Komposition beschreibt die Anordnung aller visuellen Elemente innerhalb einer Fläche oder eines Bildes. Sie entscheidet darüber, ob eine Gestaltung offen, kompakt, ruhig, spannungsvoll oder dramatisch wirkt und ist damit ein Kernwerkzeug in Print, Bildkonzept und Motion.
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Das Layout ordnet Inhalte auf einer Fläche und entscheidet über Hierarchie, Rhythmus, Lesefluss und Blickbewegung. Gute Layouts fühlen sich nicht dekorativ an, sondern logisch und präzise, weil Text, Bild, Weißraum und Raster sichtbar zusammenarbeiten.
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Die Leitidee ist der verdichtete Kern eines gestalterischen oder kommunikativen Konzepts. Sie hilft dabei, Entscheidungen über Bildwelt, Text, Motion und Dramaturgie auf eine gemeinsame Richtung zurückzubinden, statt jede Maßnahme einzeln zu denken.
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Look and Feel beschreibt den Gesamteindruck eines Auftritts und damit die Frage, wie sich eine Gestaltung anmutet. Gemeint sind nicht nur Farben oder Formen, sondern auch Tempo, Dichte, Bildcharakter und die emotionale Temperatur einer Marke oder eines Mediums.
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Look Development ist der Prozess, in dem die visuelle Handschrift eines Projekts oder einer Bildwelt definiert wird, bevor die eigentliche Produktion beginnt. Lighting-Konzept, Farbtemperatur, Kontrast, Materialanmutung und Renderingstil werden dabei so festgelegt, dass spätere Einzelbilder erkennbar aus derselben Welt stammen.
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Eine LUT ist eine Farbtransformations-Tabelle die Eingabefarben auf Ausgabefarben umrechnet. Sie wird eingesetzt um Bildmaterial technisch zu normieren, einen bestimmten Look zu übertragen oder Farbräume zu konvertieren. Im Bereich CGI und Compositing ist die LUT das Werkzeug, mit dem ein festgelegter visueller Look zuverlässig auf alle Bildteile übertragen wird.
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Markenarchitektur beschreibt, wie Hauptmarke, Submarken, Produktlinien oder Kampagnen zueinander organisiert sind. Diese Struktur ist wichtig, damit Gestaltung und Kommunikation später nicht widersprüchlich wirken, sondern klar zeigen, was zusammengehört und was eigenständig auftritt.
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Eine Marketingagentur plant und steuert Kommunikationsmaßnahmen mit dem Ziel, Zielgruppen zu erreichen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Der Fokus liegt auf Kanal, Reichweite und Wirkung im Markt – gestalterische Leistungen werden je nach Aufstellung intern erbracht oder extern beauftragt.
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Mediengestalter setzen gestalterische Konzepte in konkrete Medienprodukte um und bewegen sich dabei je nach Schwerpunkt zwischen Print, Digital, Bild, Ton und Produktion. Die Rolle verbindet handwerkliche Präzision mit technischem Verständnis und ist besonders wichtig, wenn Entwurf und Umsetzung sauber zusammenfinden sollen.
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Ein Moodboard sammelt Referenzen, Materialien, Farben, Typografien und Bildbeispiele, um eine visuelle Richtung früh sichtbar zu machen. Es ist weniger ein fertiges Design als ein Instrument, um Stimmung, Qualität und Erwartung vor der eigentlichen Ausarbeitung gemeinsam zu klären.
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Motion Branding überträgt eine Markenidentität in Bewegung, Timing und Übergänge. Es geht also nicht nur um animierte Logos, sondern um die Frage, wie sich eine Marke in Intros, Social Clips, Interfaces oder Titelsequenzen wiedererkennbar bewegt.
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Motion Design gestaltet Bewegung als kommunikatives Werkzeug. Timing, Übergänge, Taktung, Grafik, Typografie und Rhythmus müssen dabei so zusammenspielen, dass Information nicht nur animiert, sondern verständlich, markant und erinnerbar inszeniert wird.
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Nutzungsrechte regeln, in welchem Umfang ein erstelltes Werk verwendet werden darf – für welche Medien, in welchen Märkten und über welchen Zeitraum. Im Bereich visuelle Kommunikation betreffen sie Grafiken, Fotografien, Illustrationen, Animationen und CGI-Bilder gleichermaßen. Standardnutzungen für definierte Kanäle sind in der Regel im Honorar enthalten. Weitergehende Nutzungen – etwa international, zeitlich unbegrenzt oder für Lizenzprodukte – werden separat vereinbart.
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OpenColorIO ist ein offenes Framework für konsistentes Farbmanagement über verschiedene Softwareanwendungen hinweg. Es stellt sicher dass ein Bild in der 3D-Software, im Compositing und in der finalen Ausgabe dieselbe Farbinterpretation behält. Für professionelle Produktionen ist OCIO keine Option, sondern Voraussetzung für reproduzierbare Qualität.
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Path Tracing ist eine Rendering-Methode die Licht und seine Reflexionen konsequent physikalisch simuliert. Das Ergebnis sind Bilder mit natürlicher Tiefe, realistischen Schatten und überzeugenden indirekten Lichtstimmungen. Der Aufwand ist höher als bei klassischen Render-Verfahren – und der visuelle Unterschied ist es häufig wert.
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Physically Based Rendering simuliert, wie Licht mit Oberflächen physikalisch korrekt interagiert. Metall reflektiert anders als Glas, nasses Beton anders als trockenes. PBR ist heute der Standard für fotorealistische Visualisierungen – aber physikalische Korrektheit allein macht noch kein überzeugendes Bild. Die Entscheidung über Licht, Stimmung und Aussage liegt immer noch beim Menschen.
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Ein Pitch Deck ist eine prägnant aufgebaute Präsentation, die eine Idee, Marke, Kampagne oder Leistung überzeugend auf den Punkt bringt. Gestaltung, Dramaturgie, Hierarchie und Bildwahl müssen hier besonders gut zusammenspielen, weil oft nur wenige Folien Zeit haben, Vertrauen und Klarheit aufzubauen.
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Postproduktion umfasst alle gestalterischen und technischen Feinschliffe nach Foto, Film, Layout oder Animation. Dazu gehören Retusche, Compositing, Farbkorrektur, Schnitt, Rhythmus und die finale Verdichtung dessen, was später professionell und stimmig wirken soll.
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Produktvisualisierung zeigt Produkte so, wie Fotografie es oft nicht kann – vor der Serienreife, in nicht herstellbaren Konfigurationen, im richtigen Kontext. Sie ist besonders dann stark, wenn technische Eigenschaften nicht erklärt, sondern direkt erfahrbar gemacht werden sollen. Das Ergebnis ist kein Foto-Ersatz, sondern ein gezielt konstruiertes Argument.
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Real-Time Rendering erzeugt Bilder in Echtzeit – ohne Wartezeit, direkt im Viewport oder in einer interaktiven Umgebung. Was ursprünglich aus der Spieleentwicklung kommt, ist heute auch in Architektur, Produktentwicklung und Präsentation relevant: Kunden können Räume, Konfigurationen oder Varianten live erleben statt auf berechnete Einzelbilder zu warten.
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Retusche verbessert Bilder in der Nachbearbeitung, ohne dass sie künstlich wirken müssen. Sie dient nicht nur dazu, Fehler zu korrigieren, sondern auch Blickführung, Qualitätseindruck und markenspezifische Bildwirkung gezielt zu schärfen.
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Rhythmus beschreibt die Abfolge von Betonungen, Pausen und Wiederholungen innerhalb eines Layouts oder einer Motion-Sequenz. Er ist entscheidend dafür, ob Inhalte monoton, gehetzt oder angenehm geführt wirken und wie gut eine Gestaltung lesbar bleibt.
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Semiotische Analyse untersucht, welche Bedeutungen visuelle Zeichen, Formen, Farben und Anordnungen in einem bestimmten Kontext transportieren – unabhängig davon, ob das beabsichtigt war. Sie macht sichtbar, was ein visueller Auftritt eigentlich kommuniziert, und ist die Grundlage dafür, Bildsprache nicht nach Gefühl, sondern nach Wirkung zu beurteilen.
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Sequenz-Architektur beschreibt die strukturelle Planung einer Abfolge von Bildern, Screens oder Filmeinstellungen. Sie legt fest, wie Inhalt über Zeit oder Raum aufgebaut wird – damit eine Sequenz nicht aneinandergereiht, sondern erzählerisch gedacht ist.
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Ein Shader definiert, wie eine Oberfläche auf Licht reagiert – ob sie glänzt, mattiert, transluzent ist oder Tiefe hat. Shading ist die Überzeugungsarbeit im Kleinen: Ob ein Material glaubwürdig wirkt, ob eine Oberfläche Qualität signalisiert oder billig aussieht, entscheidet sich hier – noch vor dem finalen Rendering.
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Ein Signet ist das grafische Zeichen einer Marke und meist der ikonische Teil eines Markenauftritts. Es kann mit einer Wortmarke kombiniert werden oder eigenständig stehen und muss deshalb besonders klar, prägnant und in kleinen wie großen Anwendungen funktional bleiben.
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Ein Storyboard plant Ablauf, Bildfolge und Blickrichtung einer Sequenz, noch bevor die eigentliche Produktion beginnt. Es ist besonders wichtig, wenn Motion Design oder Markenfilme nicht nur gut aussehen, sondern in Inhalt, Taktung und Übergängen wirklich stimmig erzählen sollen.
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Ein Styleframe zeigt einen bereits ausgearbeiteten Einzelmoment einer späteren Animation, Titelsequenz oder Kampagne. Er dient dazu, Look, Farbe, Typografie und Inszenierung festzulegen, bevor ganze Abläufe in Bewegung gebaut werden.
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Ein Styleguide dokumentiert die gestalterischen Regeln einer Marke oder eines Systems in anwendbarer Form. Er legt fest, wie Logo, Typografie, Farben, Bildwelt und Anwendungen eingesetzt werden, damit Teams und Partner konsistent arbeiten können.
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Taktung beschreibt das zeitliche Maß, in dem Inhalte erscheinen, wechseln oder betont werden. Gerade im Motion Design entscheidet sie stark darüber, ob eine Sequenz hektisch, elegant, präzise oder markenstark wahrgenommen wird.
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Technische Visualisierungen machen Funktionen, Abläufe und innere Strukturen sichtbar, die kein Kameraobjektiv erreicht. Schnittdarstellungen, Explosionszeichnungen, Funktionsanimationen – sie übersetzen komplexes Fachwissen in eine visuelle Form, die sofort verstanden wird. Ohne Erklärungstext. Ohne Rückfragen.
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Texturing legt Oberflächen-Informationen auf ein 3D-Modell und gibt ihm Farbe, Struktur, Rauheit und Detailtiefe. Gutes Texturing ist unsichtbar – der Betrachter sieht Beton, Holz oder Aluminium, ohne darüber nachzudenken. Schlechtes Texturing bricht sofort die visuelle Überzeugungskraft eines Bildes.
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Eine Titelsequenz ist die gestaltete Eröffnung eines Films, eines Formats oder einer Marke in Bewegung. Sie setzt Ton, Rhythmus, Typografie und Bildsprache oft in wenigen Sekunden so, dass sofort klar wird, welche Haltung und welche Welt ein Format aufmacht.
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Typografie gestaltet Schrift nicht nur formal, sondern räumlich, rhythmisch und inhaltlich. Sie beeinflusst Lesbarkeit, Hierarchie, Charakter und Tempo und ist deshalb eines der stärksten Werkzeuge, um klassische Gestaltung und Motion visuell zusammenzudenken.
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Veredelung bezeichnet besondere Produktionsschritte wie Prägung, Lack, Heißfolie oder spezielle Oberflächen. Sie kann Wertigkeit und Taktilität deutlich steigern, funktioniert aber nur dann gut, wenn sie nicht als Effekt, sondern als sinnvoller Teil des Gestaltungskonzepts eingesetzt wird.
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Verpackungsdesign gestaltet die Hülle eines Produkts als funktionale und markenprägende Schnittstelle zugleich. Es verbindet Information, Material, Form, Farbe und Typografie so, dass Schutz, Orientierung und Kaufimpuls zusammenwirken.
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Visuelle Dramaturgie beschreibt, wie Spannung, Gewichtung und Abfolge innerhalb einer visuellen Kommunikation aufgebaut werden. Sie entscheidet, ob ein Auftritt monoton oder geführt wirkt – ob ein Betrachter bleibt, weiterblättert oder abspringt. Die Frage ist nicht was gezeigt wird, sondern wann, wie und in welcher Folge.
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Visuelle Hierarchie beschreibt, was zuerst, danach und zuletzt wahrgenommen wird. Sie entsteht aus Größe, Kontrast, Position, Typografie und Rhythmus und ist entscheidend dafür, ob eine Seite, ein Plakat oder ein Pitch Deck klar geführt oder unruhig gelesen wird.
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Visual Identity ist das sichtbare Gesicht einer Marke und umfasst alle wiedererkennbaren gestalterischen Merkmale. Sie macht Haltung, Wiedererkennbarkeit und Positionierung über Zeichen, Typografie, Farbe, Bildsprache und Anwendungslogik erfahrbar.
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Ein visuelles System verbindet alle Einzelmaßnahmen einer Marke oder Kampagne nach denselben Regeln – Typografie, Farbe, Bildprinzip, Raster, Tonalität. Es sorgt dafür, dass nicht jede neue Maßnahme neu erfunden werden muss, sondern erkennbar aus derselben Quelle stammt. Der Unterschied zum Corporate Design: Das System definiert nicht nur wie etwas aussieht, sondern wie es funktioniert.
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Weißraum ist der bewusst freie Raum zwischen Inhalten, nicht der ungenutzte Rest. Er schafft Fokus, Wertigkeit und Lesbarkeit und ist gerade in klassischer Gestaltung eines der wichtigsten Mittel, um Ruhe und Präzision sichtbar zu machen.
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Eine Werbeagentur entwickelt Kampagnen und werbliche Kommunikation für Marken und Produkte. Sie verbindet Strategie, Text, Konzept und Gestaltung und ist besonders dann relevant, wenn ein Angebot aktiv beworben und in unterschiedlichen Medien erfahrbar gemacht werden soll.
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Eine Wort-Bild-Marke verbindet einen typografischen Namenszug mit einem grafischen Zeichen oder Emblem. Entscheidend ist, dass beide Teile nicht zufällig nebeneinanderstehen, sondern formal und inhaltlich so aufeinander abgestimmt sind, dass ein belastbares Markenzeichen entsteht.